Welcher Teil des Gehirns ist von Hypnose betroffen?

Hypnose oder Trance ist ein veränderter Geisteszustand, in dem eine Person auf Suggestion reagiert. In der Trance ist ein hypnotisches Subjekt ganz auf bestimmte Ideen fokussiert, die alle anderen ausschließen. Zu einer Zeit wurde allgemein angenommen, dass die hypnotische Wirkung ein Trick oder eine Mystik sei. In den letzten Jahren haben Fortschritte in der Kognitionswissenschaft jedoch gezeigt, dass Trance ein natürlicher Zustand ist, der auf den grundlegenden Mechanismen des Geistes beruht.

Lähmung

Von einem Hypnotiseur ausgelöst, sind hypnotische Überzeugungsträger ungewöhnliche physikalische Phänomene, um den Prozess auf sein Thema zu überprüfen. Ein solches Kunststück wird dadurch zustande gebracht, dass das Subjekt angewiesen wird, dass eine Hand, ein Arm, ein Fuß oder ein anderer Körperteil extrem schwer wird. Schließlich wird der Hypnotiseur seinen Klienten bitten, zu versuchen, diesen Teil des Körpers zu heben. Zur Überraschung des Subjekts kann sie nicht.

Yann Cojan, Forscher an der Universität Genf in der Schweiz, verfasste eine Studie, die die geistige Aktivität von 12 Freiwilligen, die unter Hypnose Handlähmung erleiden, beobachtete. Es wurde entdeckt, dass die Aktivität des rechten motorischen Kortex, der für die Bewegung des linken Seitenkörpers verantwortlich ist, von einer Hirnregion, dem Präcuneus, abgefangen wurde. Der Precuneus ist ein Teil des Gehirns, der teilweise dem persönlichen Gedächtnis und der mentalen Vorstellung verpflichtet ist. Dies deutet darauf hin, dass die lebendige und figürliche Sprache des Hypnotiseurs vom Precuneus als real erlebt wurde. Dieser Teil des Gehirns leitete dann die Unmöglichkeit der Aufgabe an den motorischen Kortex weiter. Cojan sagte: "Es ist, als ob der motorische Kortex mit der Idee verbunden ist, dass er sich nicht bewegen kann (die Hand) und so ... er sendet nicht die Botschaft, sich zu bewegen."

Kritische Analyse

Eine Studie (Rainville, Hofbauer, Bushnell, Duncan und Price, 2002) gab 10 Teilnehmern Positronen-Emissions-Tomographie (PET) Scans vor und nach der Hypnose (siehe Link in Referenzen). Die Studie zeigte, dass ein hypnotisiertes Gehirn bewusste Funktionen aussetzt, indem es den Blutfluss in die Hinterhauptregion steigert und gleichzeitig die kortikale Erregung verringert. Dies bewirkt eine "Öffnung" des Geistes, eine Umgehung des kritischen Faktors, der es ermöglicht, dass Vorschläge frei eingehen, ohne dass sie gegen die Prädispositionen analysiert werden.

Entspannung

Dr. Yadin Dudai war Co-Autor einer Studie im Jahr 2008, die bei hypnotisierten Teilnehmern deutliche Veränderungen im präfrontalen, okzipitalen und temporalen Bereich des Gehirns zeigte. Dies zeigt, warum Trance häufig mit einem Gefühl der Tiefenentspannung verbunden ist.

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